10
Feb

Die Vernetzung der Welt

Written by Bernd Fuhlert. Posted in Datenschutz

Egal ob Internet of Things oder neue Geschäftsmodelle – letztendlich basiert alles auf den Austausch und die Auswertung von Daten. Aber neben den Chancen, die damit verbunden sind, birgt dies auch Gefahren. Cybercrime ist die wohl am meisten unterschätze Gefahr im 21 Jahrhundert. Erpressungswellen im Wold Wide Web sowohl bei privaten Nutzern, bei denen mittels Bank- und E-Commerce Betrug deren Erspartes gestohlen wird oder im Firmenumfeld durch die sog. „Chef-Attacke“.. Die Anzahl digitaler Angriffe auf deutsche Unternehmen werden mittlerweile pro Tag auf 300.000 geschätzt. Die Vernetzung der Welt macht dies möglich. Wie schnell die Welt sich heute dreht, kann an folgenden Bespiel deutlich gemacht werden: Um eine Nachricht 1860 über 3.000 Kilometer zu senden wurden im Durchschnitt 10 Tage benötigt. Im Einsatz waren 120 Pferde und 40 Reiter die Tag und Nacht im Sattel saßen. Dazu 127 Stationen für Pferde- und Reiterwechsel, denn alle 16 km musste das Pferd gewechselt werden.

06
Feb

Biometrie – leider unsicher!

Written by Bernd Fuhlert. Posted in Datenschutz, Internet, Privatsphäre, Software, Verbraucherschutz

Vor einigen Jahren wurde es noch als Science Fiction bestaunt, wenn per Fingerabdruck das Telefon entsperrt oder mittels Gesichtserkennung der Zutritt zu einem Hochsicherheitstrakt geöffnet wurde. Mittlerweile ist die biometrische Authentifizierung völlig unspektakulär in den Alltag eingezogen. Das bringt viele Vorteile mit sich – aber nicht ausschließlich. Insbesondere unter dem Aspekt des Datenschutzes gibt es hier beim Einsatz im Unternehmen einiges zu beachten. Im privaten Umfeld ist die Nutzung von Biometrie nichts Ungewöhnliches mehr, in jedem teureren Smartphone gehört der Fingerabdruckscanner bereits zur Grundausstattung. Kein Wunder, liegt doch der Vorteil klar ersichtlich auf der Hand: Nutzer müssen sich nichts mehr merken – wie leicht ist mal ein Passwort oder PIN vergessen – aber Hände und Augen sind immer dabei. Somit bietet sich die Authentifizierung über die persönlichen biometrischen Merkmale als ein sehr komfortables Verfahren nahezu automatisch an.

15
Jan

Über die (Un-)Sicherheit Ihrer Lebens- und Rentenversicherungen

Written by Bernd Fuhlert. Posted in Internet, Sonstige Fragen, Verbraucherschutz

Angesichts der nun schon jahrelang stattfindenden Debatte um Niedrig- und Minuszinsen, (dies in Folge von bzw. in Verbindung mit) der sich immer weiter aufblähenden Staatsverschuldungen und den -zum Teil daraus folgenden- Problemen der Versicherer auch nur die Garantiezinsen für ihre bestehenden Verträge zu erwirtschaften, sollten Sie sich einmal mit der Sicherheit Ihrer Lebens- und Rentenversicherungsverträge beschäftigen. Denn was geschieht mit Ihrer Altersvorsorge, wenn Ihr Lebens- oder Rentenversicherer aufgrund der oben genannten Probleme in eine ernste Schieflage gerät?

Dieses Szenario regelt der §314 VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz). Er zeigt auf, was die oberste Finanz-Aufsichtsbehörde (BaFin) im Falle der drohenden Insolvenz eines Versicherungsunternehmens anordnen kann. Die wesentlichen Zitate sind in ihrer Brisanz:

19
Sep

Verträge online kündigen – ohne Papierkrieg

Written by admin. Posted in Datenschutz, Internet, Privatsphäre, Verbraucherschutz

Für viele Unternehmen gehört es noch immer zum „guten Ton“, ihre Kunden so schwierig wie möglich aus Verträgen herauszulassen. Was kurzfristig aus der Sicht des Unternehmens auch Sinn macht – mehr Kunden sorgen für mehr Umsatz. Natürlich ist das nicht wirklich langfristig gedacht – unzufriedene Kunden geben Ihre negativen Erfahrungen in großem Maße im Bekanntenkreis weiter.

Das Internet als mächtiges Werkzeug

Und auch wenn viele Unternehmen weiterhin dafür sorgen, dass Ihre Kunden schwer aus bestehenden Verträgen herauskommen, haben Verbraucher mit dem Internet ein mächtiges Werkzeug an der Hand, sich gegen Abofallen und komplizierte Verträge zu wehren.

18
Mai

Industrie 4.0 – Im Mittelpunkt steht die Kommunikation

Written by admin. Posted in Datenschutz, Internet, Software, Sonstige Fragen

Die Mischung macht’s: Die Müsli-Kreation – übers Internet kombiniert und bestellt – wird automatisch abgefüllt, verpackt und versandt. Ein Scancode auf der Packung zeigt der Maschine, woran sie arbeitet. Mit diesem Beispiel lässt sich an der vierten industriellen Revolution Geschmack gewinnen. Mit automatisierter Warenwirtschaft, leistungsfähigen Rechner, Cloud-Services und dem Internet der Dinge, lassen sich identifizierbare Produkte individuell fertigen, angefangen beim geschmackvollen Müsli oder eigenwilligem Parfümduft bis hin zu Großserienproduktion von Spritzgusselementen, bei denen Materialwahl und Gestaltung während der Herstellung vom Produkt selbsttätig modifiziert wird. Mittels Scancode, RFID oder anderer Identifikationen, erkennt die Maschine, mit welchem Produktionsstück sie es zu tun hat, konfiguriert sich entsprechend und fertigt das Teil. Hierbei steht sie über Netzwerke mit anderen Teilnehmern des Produktionsprozesses in Verbindung, tauscht sich aus, plant, vermeidet Engpässe und vor allem Stillstand oder Fehlproduktionen. Und wenn Probleme auftauchen, die sich im Dialog der Maschinen nicht klären lassen, beziehen sie den Menschen ein, ganz von selbst und genau denjenigen, der die Lösung bringt.